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Das „Mini“-Schwein – die Alternative zum Hund?

In jedem dritten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Haustier. Vorzugsweise Hund und Katze, sowie Kleingetier in Form von Hamster, Meerschwein, Wellensittich & Co. . Doch gibt es nicht noch andere liebenswerte, tierische Mitbewohner die sich gut in die Familie integrieren?

Ein sehr soziales Wesen hierfür bringt das „Mini“-Schwein, oder auch bekannt als das ganz normale Hausschwein, mit. Der Begriff „Mini“ lässt nichts auf die endgültige Größe des Tieres schließen. Spezielle Züchtungen rufen mal mehr, mal weniger anfangs kleine Schweinchen im Miniformat hervor. Da sich die Gene hier jedoch nicht beeinflussen lassen, steckt man nicht dahinter, wie groß das Tier letztendlich einmal wird. Manche bleiben relativ klein, aber oft kommt es vor, dass ein damalig angepriesenes „Mini-Pig“ wächst und wächst und schließlich eine riesen Sau mit 50 kg oder mehr wird. Kauft man also die „Sau im Sack“, ist die Überraschung bezüglich der Größe garantiert.

Artgerechte Haltung in Haus, Hof und Familie

Lebt man auf dem Land, so bietet sich dieses Tier alternativ zu Hund oder Katze an. Voraussetzung hierfür ist ein Garten oder Bauernhof, auf welchem das Schwein auf seine „Suhl“-Kosten kommt, denn das Wälzen im Schlamm ist für dieses gesellige Tier mitunter das A und O. Da Schweine nicht schwitzen können, benötigen sie eine Suhle um sich bei Hitze darin abzukühlen. Zudem hält der Schlamm auch lästige Stechmücken fern. Nach dem schweinischen Vergnügen mit dem Gartenschlauch abgespritzt kann das Tier wieder in das Haus zu seinem „Rudel“, der Familie.

Ein Schwein sollte nicht alleine in der Familie leben. Artgenossen seinesgleichen, aber auch Hunde sind optimale Spielgefährten, damit es dem Vieh nicht zu langweilig wird. Gerne auch geht das Schwein mit seinen Familienmitgliedern auf Kuschelfaktor. Die ausgewogene Balance zwischen Aufenthalt im Haus und im Garten sollte täglich gegeben sein. Generell kann das Tier auch gut auf die Unterbringung im Haus verzichten, wenn man ihm draußen eine kleine Hütte mit angeschlossener Suhl-Möglichkeit zur Verfügung stellt, ihm aber zeitgleich die Möglichkeit gibt, jederzeit Zugang zum Haus der Familie zu haben.

Alltägliche Beschäftigung

Schweine sind intelligente Tiere. So ist der IQ eines Schweines bis zu zehn mal höher als der eines Hundes. Deshalb ist es für das Tier eine willkommene Abwechslung, mit dem sogenannten Klickertraining beschäftigt zu werden. Hier kann man dem Schwein einige Kunststücke und Kommandos bei bringen. Auch apportieren lässt sich gut. Zu sehr sollte man ein Schwein jedoch nicht körperlich fordern, da ein Schwein durch hohe Stressanfälligkeit leicht zu Herzinfarkten neigen kann.

Ein Schwein lernt schnell

Ein Schwein sucht sich für seine „Geschäfte“ immer den selben Platz aus. Ist dieser in der Wohnung das erste Mal vom Schwein festgelegt worden, kann man an dieser Stelle ein Katzenklo aufstellen, welches meist ohne größere Probleme vom Schwein genutzt wird.

Regelmäßiges Gassi-Gehen an der Leine ist genau so wie beim Hund notwendig. Besser hier ist jedoch ein Freigang-Gelände, wo das Schwein unabhängig vom Besitzer seine Erkundungstouren machen kann.

Der Allesfresser?

Glaubt man dass ein Schwein alles frisst, so irrt man sich. Und auch nicht nur von Küchenabfällen ernährt sich ein Schwein, wie man vermutlich denkt. Schweine fressen nicht alles, vieles schadet dem Schwein sogar, wie z.B. grüne Tomaten oder spezielle Blumen, die im Garten wachsen. Hier ist Vorsicht geboten.

Fazit

Wenn man sich also der respektvollen Haltung und Pflege eines Hausschweins bewusst ist, kann sich zwischen Schwein und Mensch eine wahre Freundschaft für Jahre entwickeln.

Wie Haustiere die Gesundheit verbessern

Wie Haustiere die Gesundheit verbessern

Haben Sie je bemerkt, dass Sie sich besser fühlen, wenn Sie ein Haustier um sich herum haben? Es ist tatsächlich so, dass Tiere wie Hunde und Katzen einen positiven Einfluss auf die Stimmung und Gefühle haben.

5 Wege, wie Haustiere die Gesundheit verbessern

1. Ein gesünderes Herz
Hundebesitzer haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, Herzkrankheiten zu bekommen. Der Grund hierfür dürfte sein, dass Hundebesitzer mehr gehen und dadurch einen niedrigeren Blutdruck haben als Menschen, die keine Hunde haben.

2. Bessere Stressbewältigung
Das Streicheln der Katze oder des Hundes fühlt sich einfach gut an. Dabei kann es helfen, den Blutdruck zu senken und hilft den Menschen durch die Freisetzung von Glückshormonen.

3. Sozialmagnete
Insbesondere Hunde können helfen, sich mit anderen Menschen zu verbinden. Hundebesitzer wissen, dass man beim Gassi-Gehen viel leichter mit anderen Hundebesitzern Kontakte knüpft.

4. Weniger Arztbesuche
Menschen mit Haustieren sind in der Regel glücklicher, vertrauensvoller und weniger einsam als diejenigen, die keine Haustiere haben. Auch besuchen sie den Arzt weniger aufgrund von Kleinigkeiten.

5. Besseres Immunsystem für Kinder
Kinder, die in Familien mit Tieren aufgewachsen sind, haben durchschnittlich weniger Allergien und Asthma, wie einige Studien zeigen.

Tipp: Die Anschaffung eines Haustieres soll wohl überlegt sein. Lesen Sie bitte Fachliteratur und wägen Sie alle Vor- und Nachteile gründlich ab.

Quelle: WebMD http://www.webmd.com/hypertension-high-blood-pressure/features/6-ways-pets-improve-your-health#1